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Hunderucksack training

Hunderucksäcke erfreuen sich in letzter Zeit immer mehr großer Beliebtheit. Sie sind unter anderem ein prima Werkzeug, um gerade sehr energiegeladene Hunde richtig gut auszulasten. Aber auch Wanderer, die gerne ausgedehnte Touren mit ihrem Hund unternehmen, können von der Anschaffung eines solchen Hunderucksacks profitieren. In so einem Teil kann der Hund nämlich seine Sachen, wie z.B. Futter und seinen Wasservorrat, ganz einfach selbst schleppen.

Warum kann die Anschaffung eines solchen Hunderucksacks sinnvoll sein?

Vielen Menschen gelingt es leider nicht immer, ihren Hund völlig auszulasten. Denn gerade, wenn die Hunde sehr energiegeladen sind oder temperamentvoll, kann das durchaus schwierig sein, weil es an der Zeit und/oder der Geduld fehlt. Hier kann ein Hunderucksack ein tolles Hilfsmittel sein. Trägt der Hund einen Rucksack, konzentriert er sich automatisch mehr auf sich und seinen Körper und nicht auf das, was um ihn herum geschieht. Das kann gerade bei Hunden von Vorteil sein, die sehr stark auf ihre Umwelt reagieren (z.B. auf andere Hunde). Aber auch für Vierbeiner, die gerne an der Leine ziehen, kann ein Hunderucksack durchaus Vorteile bringen. Durch das Tragen des Teils kann nämlich der Vorwärtsdrang des Hundes abgebremst werden. Zudem verbraucht der Hund auf kürzerer Strecke mehr Energie und er wird so mehr ausgelastet. Auch für Wanderer, die gerne lange Touren mit ihrem Hund unternehmen, kann ein Hunderucksack eine wertvolle Anschaffung sein. In dem Rucksack kann der Hund z.B. seinen eigenen Proviant transportieren.

Wie gewöhne ich den Hund an seinen Hunderucksack?

Hier ist – wie bei jedem Hundetraining – Geduld das oberste Gebot. Natürlich gibt es Hunde, denen man ganz ohne Probleme ihren Hunderucksack umschnallen kann und dem Losmarschieren nichts mehr im Wege steht. Hunde, die ein bisschen skeptisch auf das „Ding“ auf ihrem Rücken reagieren kann man durchaus mit Leckerlis davon überzeugen, dass das alles gar nicht so schlimm ist. Anders sieht es bei sehr ängstlichen Hunden aus. Diese müssen langsam an den Hunderucksack heran geführt werden. Hier kann es helfen, den Rucksack garniert mit Leckerchen ein paar Tage lang neben dem Schlafplatz zu deponieren.

Geht es dann auf zu den ersten Spaziergängen, sollte der Hunderucksack am Anfang erstmal ungefüllt bleiben. Der Hund sollte erst nach und nach „beladen“ werden, damit er sich allmählich daran gewöhnen kann. Angefangen werden sollte hier mit Taschentüchern, kleinen Kissen und evtl. Spielzeug. Dann kann man das Gewicht langsam steigern. Bedenken Sie hier aber bitte, ein Hund ist kein Lastentier! Kleinere Gewichte sind völlig okay, aber z.B. für große 1,5 Liter Wasserflaschen an jeder Seite des Rucksacks sind die meisten Hunde nicht ausgelegt. Seien Sie auch nicht verwundert, wenn der Hund anfangs mit seiner ungewohnten Last überall hängen bleibt. Das Laufen mit dem Hunderucksack will gelernt sein. Bei Hunden, die sehr zappelig sind, kann es helfen, die Taschen mit unterschiedlichem Gewicht zu füllen. Das ist dann keinesfalls Quälerei, sondern hilft dem Hund, sich besser auf sein Gleichgewicht zu konzentrieren. Zudem wird er dann auch gleich ruhiger, weil er ja mit anderen Sachen beschäftigt ist, als sich von seiner Umwelt ablenken zu lassen.

Fazit

Ein Hunderucksack ist durchaus eine sinnvolle Anschaffung. Gerade für Hunde, deren Besitzer nicht in der Lage sind, ihren Hund dauerhaft auszulasten.